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DFG-VK Ortsgruppe Mannheim

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erfolgreiche Aktionen

05/19/2025

16. Kongress gegen Rechts

Stabil zusammenstehen

80 Menschen nahmen am 17. Mai 2025 am Kongress von Mannheim gegen Rechts teil. In seinem Vortrag machte Benjamin Winkler von der Amadeu Antonio Stiftung deutlich, wie sehr die Pseudo-Argumente von AfD salonfähig geworden sind. Gewalt und Übergriffe und Eingriffe in die Privatsphäre gegen diejenigen haben zugenommen, die sich dem entgegenstellen. Anhand von Beispielen zeigte Winkler, wie die AfD die sozialen Medien nutzt, um Desinformation und Hetze zu verbreiten. So verbreitete beispielsweise der Abgeordnete Maximilian Krah (jetzt MdB, vorher MdEP) in den sozialen Medien nach der Amokfahrt eines Mannes aus Ludwigshafen in der Mannheimer Innenstadt mit zwei Toten den Post „Masseneinwanderung ist tödlich“. Dass das im Gegensatz zu den überprüfbaren Fakten steht, spielt dabei keine Rolle. Winkler wies auf Möglichkeiten hin, wie man sich mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz gegen Hass und Beleidigung in den Internetmedien wehren kann und welche erfolgreichen Aktionen es gibt, um dem wachsenden Einfluss von Rechts entgegenzutreten.

Gemeinsam im Kampf gegen Rechts und Militarismus

Von der DFG-VK wurde darauf hingewiesen, dass Aufrüstung und Militarisierung es AfD und anderen völkischen Gruppen erleichtern, ihre Scheinargumente zu verbreiten. Mehr Geld für Rüstung bedeutet, dass es in der Bildung, im Sozialen und im Verkehr fehlen wird und zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft beiträgt. Es ist wichtig, den Versuchen der AfD, die Friedensbewegung zu kapern, entgegen zu treten.

Mit intensiver Arbeit in mehreren Workshops wurde besprochen, wie sich die verschiedenen Gruppen im Kampf gegen Rechts solidarisch unterstützen und zusammenstehen können.

Kategorie: erfolgreiche Aktionen

04/03/2025

Wir wollen keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland

DFG-VK-Gruppe MA-LU war bei der Demo in Wiesbaden am 29. März 25 dabei

Die DFG-VK-Gruppe und andere Friedensgruppen hatten im Vorfeld für die Demo geworben. Circa 20 Personen versammelten sich am Bahnhof und fuhren mit der S-Bahn nach Wiesbaden. Erfreulicherweise gesellten sich auch Aktive aus Heidelberg dazu. Im Folgenden ist der Artikel von Thomas Carl Schwoerer, einer der Sprecher der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig!“ und der DFG-VK wiedergegeben, ergänzt durch Fotos von Otto Reger.

Ein beeindruckender Schritt gegen Mittelstreckenwaffen

Die Demo gegen Mittelstreckenwaffen am 29.3. war wichtig, mit 3.000 Teilnehmenden (lt. Veranstalter 4000, Polizei: 2500) aus der ganzen Republik – gut besucht angesichts Wiesbadener Erfahrungen und drei gleichzeitiger Veranstaltungen zu Nahost u.a. in Frankfurt. Auch die Stimmung und die Route überwiegend durch Wohngebiete waren gut. Berichtet haben die Tages- und Hessenschau sowie die FR.

Zum Auftakt sprach Jan Menning für die DFG-VK und das Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung, das aus 70 Aktiven besteht. Mit den Mittelstreckenwaffen steige die Gefahr eines Erstschlags sowie eines Gegenschlags, der zu einem größeren Krieg führt. Dem Argument, wir müssten uns verteidigen, sei zu erwidern: Es gibt schon Waffen, die Russland in 20 Minuten erreichen. Warum müssen es ab 2026 zehn Minuten werden? Hartmut Bohrer erinnerte als Ortsvorsteher von Mainz-Kastel an die restlose Zerstörung dieses Stadtteils im 2. Weltkrieg, einschließlich des Erstickungstodes in Schutzbunkern. Er forderte die Schließung des mitten im Wohngebiet liegenden Militärgeländes des US-Raketenbefehlskommandos.

Auf der Hauptkundgebung beanstandete Regina Hagen für die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig! Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen“, dass die geplanten US-Marschflugkörper niedrig, unter dem Radar, und -Hyperschallwaffen besonders schnell fliegen. In beiden Fällen käme ein Angriff zum Beispiel auf Moskau überraschend, eine Abwehr sei kaum möglich.  

Präsident Putin sagte im November, der Einsatz der Hyperschallrakete „Oreschnik“ auf eine ukrainische Rüstungsfabrik in Dnipro sei „in diesem Fall“ ohne Atomsprengkopf erfolgt. Der Kommandeur der Strategischen Streitkräfte Russlands ergänzte, ein massenhafter Einsatz dieser und anderer hochpräziser Mittelstreckenwaffen, die Russland entwickelt oder bereits stationiert, könnte schon mit konventionellen Sprengköpfen verbunkerte oder großflächige Ziele zerstören und damit strategische Wirkung erzielen, „vergleichbar dem Einsatz von Atomwaffen“.

Das schreckliche Szenario sei: Eine Seite schießt Mittelstreckenwaffen ab, als (Präventiv-)Angriff oder weil ein Manöver der Gegenseite falsch interpretiert wird. Letztere kann sie nicht abfangen und schießt ihrerseits Mittelstreckenwaffen ab. Z. B. fliegen russische Waffen nach Wiesbaden, nach Stuttgart auf die Befehlszentrale des US-Militärs für Europa und nach Grafenwöhr als Stationierungsort. Nur die Abschaffung der Mittelstreckenwaffen und des Projekts zur Entwicklung europäischer Waffen erhöhe unsere Sicherheit.
Die ehemalige US-Offizierin und -Diplomatin Ann Wright befürchtet, dass die Stationierung einen weiteren furchtbaren Krieg in Europa entflammt.

Der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Michael Müller von der mitveranstaltenden Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ rief dazu auf, das Feld nicht den Kriegstreibern zu überlassen und die Aufrüstungslawine aufzuhalten. Er kritisierte den Kriegskonformismus in den Medien und rief dazu auf, den Berliner Appell zu unterschreiben und für ihn zu werben.

Özlem Alev Demirel (MdEP, Die Linke) lehnte das Bestreben von Ursula von der Leyen ab, Teil der Großmachtkonkurrenz zu werden, und forderte stattdessen Diskussionen in der EU-Kommission und der Bundesregierung über Friedensfähigkeit und wie Frieden und Entspannungspolitik wiederhergestellt werden können. Die EU liege meilenweit vor Russland in puncto Aufrüstung. „Wir werden eine starke Friedensbewegung aufbauen“.

Michael von der Schulenburg (MdEP, BSW) kritisierte, dass die Aufrüstungspläne der EU von jetzt dreimal schließlich zu sechsmal so hohen Rüstungsausgaben wie Russland führen würden. Dabei hätten die sieben US-Geheimdienste 2024 berichtet, dass Russland höchstwahrscheinlich keine NATO-Staaten angreifen werde. Kanzler Scholz habe mit seiner bilateralen Vereinbarung zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen ohne Befragung des Parlaments Vertrauen gebrochen. Schulenburg sagte einen Waffenstillstand in der Ukraine für April voraus und beklagte, dass die Europäer das nicht erreicht haben, sondern die US-Friedensverhandlungen zu torpedieren versuchten.

Eine Woche vor der Demo wurde eine linke Kritik veröffentlicht, die auf angebliche Aufrufe rechtsextremer Gruppen zur Teilnahme hinwies und damit Menschen von der Teilnahme abhielt. Die Veranstalter*innen wiesen die Kritik zurück und veröffentlichten eine Abgrenzung u.a. von rechtsextremen Gruppen. Auf der Demo waren keinerlei entsprechende Transparente zu sehen. Künftig sollte diese Abgrenzung frühzeitig veröffentlicht werden, um solchen Gerüchten vorzubeugen, wie die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig!“ vorgeschlagen hatte. Dieser und andere Vorschläge zum Aufruf waren nicht übernommen worden, ohne Begründung.

So weit der Text von Schwoerer Nun gilt es den Motivationsschub zu nutzen und bei den Ostermarsch-Aktionen den nächsten Schritt zu gehen und viele Unterschriften für den Berliner Appell zu sammeln. Medienresonanz, die Reden und viele Fotos sind gut dokumentiert.

Kategorie: Atomare Abrüstung, Demo, erfolgreiche Aktionen Stichworte: Mainz-Kastell, Mittelstreckenwaffen, Wiesbaden

01/09/2025

Klares Bekenntnis für Friedensfähigkeit

Viele engagierte Leute haben sich am 6. Januar 2025 beim Neujahrsempfang im Rosengarten mit unseren Schildern fotografieren lassen. Darauf standen diese Aussagen: „Wehrhaft ohne Waffen“, „Friedensfähig JA! Kriegstüchtig NO!“, „Wehrpflicht ohne mich“. Erfreulich viele Leute waren bereit, sich mit einer klaren Botschaft öffentlich zu zeigen. Wir freuen uns und danken ihnen.

Friedensfähig statt kriegstüchtig
Ob mit Flyern oder in Gesprächen haben wir auf Alternativen zu Waffen und Militär hingewiesen und viel Interesse erfahren. Die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland ab 2026 stellt eine Fortsetzung des Wettrüstens dar. Sie ist typisch für die Sicherheitslogik, die vom Mythos lebt, Sicherheit für die Menschen, ließe sich mit mehr Rüstungsproduktion/export und Soldat:innen erreichen. Stattdessen setzt die Initiative Sicherheit neu denken auf zivile Sicherheitspolitik und FRIEDENSLOGIK. Wesentliche Elemente darin sind ziviler Widerstand und Ungehorsam sowie Soziale Verteidigung bei Okkupationen.
Für die Beendigung von Kriegen und die Bearbeitung von Konflikten sind solche Maßnahmen wichtig: Diplomatie, vertrauensbildende Maßnahmen, Waffenstillstand, Verhandlungen, entmilitarisierte Zonen, Entwaffnung, Abrüstungsabkommen.

Europas Rolle für den Frieden in der Welt
Sicherheit neu denken hat das „Positiv-Szenario 2025-2040 Europas Rolle für den Frieden in der Welt“ veröffentlicht. Darin wird dargestellt, wie im Sinne der FRIEDENSLOGIK Kriege in der Ukraine und Palästina und Israel beendet werden können. Wie die Interessen der Menschen im globalen Süden berücksichtigt werden können, ist ins Positiv-Szenario eingeflossen. Thematisiert wird auch, wie die weitere Erderwärmung gebremst werden kann.

Wehrpflicht abschaffen
Bereits seit Jahren engagieren sich junge (und alte Menschen) freiwillig für ein solidarisches Miteinander in einem freiwilligen Jahr oder als Bufti. Die Wehrpflicht gehört abgeschafft, statt wieder eingeführt zu werden. Eine Dienstpflicht für alle ist durch das Grundgesetz ausgeschlossen.

Kategorie: Aktionen, erfolgreiche Aktionen, Handle selbst, Sicherheit neu denken Stichworte: Mittelstreckenwaffen, Neujahrsempfang, Rosengarten

04/21/2024

Erfolgreicher Ostermarsch Mannheim 2024

400 Menschen demonstrieren für Abrüstung statt Aufrüstung

Franz Alt und Clemens Ronnefeldt mit Transparent  beim Ostermarsch Mannheimn 2024
Foto Helmut Roos

Am 30. April 2024 zogen 400 Menschen beim Ostermarsch vom Alten Meßplatz über den Paradeplatz zu den Kapuzinerplanken. Veranstalter waren das Friedensbündnis Mannheim sowie weiteren Organisationen, darunter die DFG-VK.

An den verschiedenen Stationen sprachen mehrere Redner (Links auf die Reden siehe unten). Bei der Auftaktkundgebung wies Klaus Waiditschka vom Netzwerk Friedenssteuer auf die gigantischen Kosten der Aufrüstung zulasten anderer Bereich hin. Er forderte eine gesetzliche Möglichkeit, dass Steuerzahler wählen können, ob sie für oder gegen die Verwendung des Geldes für Rüstung und Militär sind. Damit könne ihrer Gewissensentscheidung Rechnung getragen werden, ähnlich wie bei der Kriegsdienstverweigerung.

Sozial- und Wirtschaftspfarrer Maximilian Heßlein forderte die Bundesregierung auf, keine weiteren Waffen zu liefern und stattdessen auf Verhandlungen zu drängen. Durch noch mehr Rüstungsausgaben würde die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert und die soziale Spaltung forciert. Es gelte mehr Gerechtigkeit zu erreichen, auch als wesentliche Voraussetzung für Frieden.

Foto Helmut Roos

Warnung vor Putin und der Nato
Die Demo zog durch die Breite Straße zum Paradeplatz, wo der ehemalige Fernsehmoderator Franz Alt vor Putin warnte und die Nato ebenfalls kritisierte. Die Ukraine zu unterstützen sei genauso unerlässlich wie Waffenstillstand und Verhandlungen. Der dritte Weltkrieg gegen die Umwelt müsse gestoppt werden und die Rüstungsausgaben für Umwelt und Klimaschutz umgelenkt werden.

Bei der Abschlusskundgebung auf den Kapuzinerplanken ging der Referent für Friedensfragen beim deutschen  Zweig des internationalen Versöhnungsbundes, Clemens Ronnefeldt auf die Aussichten für Verhandlungen im Ukraine-Krieg ein und auf gewaltfreien Widerstand in Russland. Er plädierte für die Unterstützung von Rolf Mützenich (SPD), der sich für ein Einfrieren des Ukraine-Kriegs ausgesprochen hat. Zur Situation in Nahost wies er auf das unermessliche Leid hin, das durch den Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 mit mehr als 1200 Toten verursacht wurde. Ihnen gelte sein Mitgefühl genauso wie den mehr als 32000 Toten und 70000 Verletzten im Gazastreifen. Er nannte Menschen und Organisationen in Israel und Gaza, die sich gegen Hass und weitere Waffengewalt einsetzen. Was jede und jeder tun kann, um einen sofortigen Waffenstillstand und Unterstützung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu erreichen, erwähnte er ebenfalls.

Zeitungsanzeige für Ostermarsch-Beteiligung

Vor den Ostermärschen hatten Kanzler Scholz und die Außenministerin Baerbock vor der vermeintlichen Naivität der Friedensaktivisten gewarnt. Das Netzwerk Friedenskooperative wertet das als Beweis für den Einfluss der Friedensbewegung, wenn sich führende Politiker:innen zu solchen Warnungen veranlasst sehen.

Die Friedenskooperative hat die Reden und Medienbericht zum Ostermarsch auf ihrer Website veröffentlicht. Sie organisiert Mitmachaktionen und gibt die Zeitschrift FriedensForum heraus. In einer von ihr angestoßenen Zeitungsanzeige haben 2000 Personen und 71 Organisationen in der taz und Der Zeit zur Beteiligung an den Ostermarsch-Aktionen aufgerufen.

Der Mannheimer Morgen und die Rhein-Neckar-Zeitung (siehe Links) berichteten über den Ostermarsch. Im Gegensatz zum wenig informativen RNZ-Artikel war der MM-Artikel erfreulich objektiv und informativ. Alts Kritik an Putin und Nato werden korrekt wiedergegeben und lobend erwähnt, dass in Mannheim ein schwieriger Spagat gelungen sei. Einerseits sei der brutale Hamas-Terrorüberfall scharf verurteilt worden und die Freilassung der Geiseln gefordert worden. Andererseits wurde auch die israelische Kriegsführung und Ministerpräsident Netanjahu zurückgewiesen.

DFG-VK-Fahne vor Coleman

Spaziergang an der Coleman-Kaserne

Am 1. April 2024 waren rund 50 Ostermarschierer:innen zur Coleman gekommen, um auf die militärischen Aktivitäten in der US-Kaseren hinzuweisen und deren Konversion zu fordern. Dort werden Panzer und gepanzerte Fahrzeuge gewartet und immer wieder ins Baltikum und Polen zu Militärübungen und Manövern transportiert. Cyrus Mobasheri erklärte in seiner Rede, welche psychologischen Muster im Gaza- und im Ukraine-Krieg und wirken. Die vielen Toten dürften nicht umsonst gestorben sein, ist eine Einstellung die jede Kriegspartei veranlasst, weiterzukämpfen, statt zu verhandeln.

Reden

Das Friedenskooperative hat die meisten Reden der Ostermärsche auf seiner Website zum Nachlesen gespeichert.

  • Klaus Waiditschka
  • Max Heßlein
  • Franz Alt
  • Clemens Ronnefeldt
  • Cyrus Mobasheri

Medienecho

Vor und nach dem Ostermarsch gab es mehrere Medienberichte.

So lief der Ostermarsch, RNZ 02.04.2024
Frieden schaffen ohne Waffen? MM 02.04.2024, MM 02.04.24 (Bezahlschranke)
Menschen demonstrieren für Frieden: Ostermärsche am Karsamstag in vielen baden-württembergischen Städten, SWR 30.03.24 In einem Überblicksartikel berichtet der SWR über Ostermarsch-Aktionen in baden-württembergischen Städten, darunter auch in Mannheim.

Kategorie: erfolgreiche Aktionen Stichworte: Ostermarsch Mannheim 2024

05/01/2022

Friedensbündnis Mannheim und DFG-VK bei DGB-Kundgebung und 1. Maifest

Wie unlängst beim Ostermarsch haben sie das Friedensbündnis und die DFG-VK MA-LU auch am 1. Mai bei der DGB-Kundgebung für einen sofortigen Waffenstillstand und ernsthafte Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges ausgesprochen. Die DFG-VK setzt sich seit vielen Jahren gegen Rüstungsexporte, Waffenlieferungen aus Deutschland ein. Denn es ist wie im Jemenkrieg zu befürchten, dass Waffenlieferungen den Krieg verlängern und Verhandlungen in weite Ferne rücken und schwieriger machen. Das Motto von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel ist brennend aktuell: Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.

Statt 100-Milliarden-Aufrüstung mehr Geld für Soziales

Das Soziale ist nur ein Bereich, in dem das Geld für wichtige Zukunftsausgaben fehlt, deshalb können die Erhöhung der Rüstungsausgaben auf über zwei Prozent des BIP (der Wirtschaftsleistung) und das Sondervermögen für die Bundeswehr nicht akzeptiert werden.

Die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen durch die russische Regierung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, macht deutlich, dass diese Waffen abgeschafft werden müssen, wie etwa durch den INF-Vertrag zur Abrüstung von atomaren Mittelstreckenraketen in Europa, den die USA und die damaligen Sowjetunion unterzeichnet haben. Es würde den Druck auf die Staaten, die A-Waffen haben, endlich mit Abrüstungsverhandlungen zu beginnen, erhöhen, wenn die Bundesregierung dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt. Dann müssten die US-Atombomben aus Büchel abgezogen werden und die sogenannte nukleare Teilhabe durch die Bundesregierung beendet werden. Auch der Kauf einer neuen Generation von Kampfbombern, die A-Bomben transportieren können, ist dann umso problematischer.

Atombomber? Nein danke! Stimmen Sie gegen die nukleare Aufrüstung!

Die Friedensbewegung wendet sich in den nächsten Wochen mit dieser Forderung an die Bundestagsabgeordneten, damit sie gegen den Kauf der F-35 Atombomber von Lockheed Martin stimmen. Wir haben einen Brief an die MdBs von FDP, Grünen und SPD ausgedruckt und die Leute geben, ihn an die Mannheimer zu schicken. Die Aktion kam gut an und vielen haben sie unterstützt.

Unterstütze uns und sende eine Mail mit der gleichen Forderung an die MdBs in Deinem Wahlkreis. Die Mail-Aktion („lobbying4peace“) und eine vorbereitete Mail mit Textvorschlag findest Du hier bei der Friedenskooperative

Kategorie: Aktionen, Atomare Abrüstung, Atomwaffenverbotsvertrag, erfolgreiche Aktionen

04/21/2022

Ostermarsch Mannheim 2022

400 Teilnehmende für sofortiges Ende des Ukrainekrieges, gegen Waffenlieferungen und Aufrüstung

Mit 400 Teilnehmenden fand der Ostermarsch gute Unterstützung und machte deutlich, dass der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine eindeutig auf Ablehnung stößt und Putin seine Truppen sofort zurückziehen muss. In den Reden wurden Waffenlieferungen als konfliktverschärfend abgelehnt und die massive Erhöhung der Rüstungsausgaben ebenfalls. Die Reden von Hedi Sauer-Gürth, Friedensbündnis Mannheim, Ralf Heller, DGB-Kreisvorsitzender Mannheim und Betriebsratsvorsitzender Uniklinikum MA, Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung und Ex-MdB und Ex-MdEP und Maximilian Heßlein, Wirtschafts- und Sozialpfarrer des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Evangelischen Kirche können im Audioarchiv der Freien Radios nachgehört werden.

Medienecho

Erfreulicherweise berichteten mehrere Medien über den Ostermarsch

Ostermarsch: Proteste für den Frieden auf den Planken / Kundgebungen auf den Kapuzinerplanken und auf dem Schillerplatz – Deutliches Nein zu Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, Mannheimer Morgen, Online 18.0422 und Print 19.04.22 (Bezahlschranke)

Ostermarsch in Mannheim: Kritik an geplanten Waffenlieferungen –
Mehr als 400 Teilnehmer forderten ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine, Rhein-Neckar-Zeitung, 19.04.22

Ostermarsch in Mannheim im Zeichen des Ukraine-Krieges, Kommunal-Info Mannheim, 18.04.22

Friedensaktivist besorgt: „Es droht ein Atomwaffen-Einsatz“, Interview mit Roland Schuster, Rheinpfalz 14.04.22 (Bezahlschranke)

Kategorie: erfolgreiche Aktionen, Mitmachen, Ostermarsch

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