Pacemakers Radmarathon für atomare Abrüstung 2018

RadlerInnen des Radmarathons für eine friedlche und gerechte Welt ohne Atomwaffen in Mannheim

Es gibt viele Möglichkeiten, sich für die Abschaffung der Atombombe einzusetzen. Eine besonders schweißtreibende ist es, wenn man mit dem Rennrad an einem Tag rund 330 Kilometer fährt und dadurch für ein Ende des atomaren Rüstungswahnsinns eintritt. Das machen die RadlerInnen des Pacemakers Radmarathon schon zum 14ten Mal und wurden dafür in Mannheim mit Applaus und Bewunderung begrüßt.  

Bürgermeisterin Felicitas Kubala würdigte das außerordentliche und außergewöhnliche Engagement im Namen der Stadt Mannheim und in Vertretung von OB Peter Kurz, der Schirmherr der Aktion ist und für erquickende Getränke und Pasta bürgt. Hedi Sauer-Gürth vom Friedensplenum und der DFG-VK appellierte daran, sich vom Elan der RadlerInnen anstecken zu lassen und ebenfalls Druck auf die Bundesregierung zu machen und sei es nur durch die Unterschreiben der Petition an die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag zu beschließen.

Beim Radmarathon fährt auch der Landtagsabgeordnete Hermino Katzenstein von den Grünen mit. In seiner Rede begrüßte er die Pacemakers als Friedens-Nobelpreisträger, denn diese setzten sich wie auch die DFG-VK gemeinsam mit ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons, Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) für weltweite atomare Abrüstung und den Atomwaffenverbotsvertrag ein. Und genau deshalb hat das Osloer Nobelpreis-Komitee an ICAN diese begehrte Auszeichnung verliehen. Katzenstein sagte, dass er stolz darauf ist, die ICAN-Erklärung für Abgeordnete zur Unterstützung des Verbotsvertrags zu Atomwaffen unterschrieben zu haben.

Abgeordnete, die diese Erklärung unterschreiben, bringen darin ihre tiefe Sorge über die katastrophalen humanitären Auswirkungen jeglichen Gebrauchs von Atomwaffen zum Ausdruck. Sie erkennen die dringende Notwendigkeit an, diese unmenschlichen und abscheulichen Waffen abzuschaffen und sehen den Atomwaffenverbotsvertrag als geeignetes Mittel. Sie drängen darauf, dass ihr Land den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet und ratifiziert. In Österreich ist genau das bereits Wirklichkeit geworden.

Zum Abschluss wurde den RadlerInnen gewünscht, gut ans Ziel zu kommen und in den vielen durchfahren Orten  Aufmerksamkeit und Ermutigung zu erzielen.

Atomwaffen verschrotten!
A-Waffen-Allmachtsfantasien auf den Müllhaufen!

Angeblich sichern A-Waffen den Frieden und angeblich sind nur A-Waffen-Staaten ernstzunehmen. Diese uralte Zweckpropaganda glauben immer weniger Menschen und informieren sich aus seriösen Quellen, beispielsweise den unten genannten.

Das kannst Du auch (machen)

Informiere Dich auf dem Portal atomwaffenfrei.de über die Kampagne "Büchel ist überall atomwaffenfrei.jetzt" und Aktionen der Friedensbewegung gegen A-Waffen, zu denen beispielsweise auch ziviler Ungehorsam gehört.

Unterschreibe die Petition an die Bundesregierung, durch sie überzeugt werden soll, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen und den Abzug der US-Atombomben aus Büchel zu erwirken. Es wäre toll und mutig, wenn du Unterschriftenformular ausdruckst, und weitere Unterschriften sammelst.

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