Die Waffen nieder! 125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft Die Waffen nieder

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Quellenliste zum Thema USA, NATO und Trump

Im Folgenden haben wir informative Quellen mit Downloadlink und Bezugsquelle aufgeführt.

Fact-Sheet Kriegsbündnis NATO Das von der Informationsstelle Militarisierung, IMI, und DFG-VK erstellt Fact-Sheet zeigt, dass die NATO die mit Abstand mächtigste und aggressivste Militärallianz der Welt ist. Es kostenlos und kann im DFG-VK-Shop bestellt und als PDF heruntergeladen werden.

Die 360°-NATO: Mobilmachung an allen Fronten eine von IMI und DFG-VK veröffentlichte Broschüre. Die rasante Aufrüstung der NATO-Ostflanke ist das wohl sichtbarste Zeichen dafür, dass das westliche Militärbündnis in eine neue Phase eingetreten ist. Doch nicht nur dort hat die NATO damit begonnen, sich deutlich aggressiver aufzustellen, wie in der Broschüre in mehreren Beiträgen beschrieben wird. Sie kann im DFG-VK-Shop bestellt werden oder als PDF heruntergeladen werden.

Otfried Nassauer: Deals statt Diplomatie? Wie Donald Trump die US-Außen- und Sicherheitspolitik verändern wird
Die Trumpschen Aufrüstungspläne beinhalten: 60.000 zusätzliche Soldaten, die Marineinfanterie von 23 auf 36 Bataillone vergrößern, rund 90 zusätzliche Kampfflugzeuge und 75 weitere Kriegsschiffe beschaffen, Cyberkriegführung und Raketenabwehr verstärken.

Reiner Braun: NATO Gipfel in Brüssel 2017, in „FriedensForum Zeitschrift der Friedensbewegung“, Nr. 2/2017, S. 5
Reiner Braun hebt hervor, dass der NATO-Gipfel in Brüssel 24./25. Mai 2017 einer der bedeutendsten sein wird:
• Bewertung der auf dem Warschauer Gipfel beschlossenen und bereits umgesetzten Ostausdehnung mit der Stationierung von Truppen (auch Deutschland) und Material an der Grenze zu Russland ( Polen und in den baltischen Staaten)
• Modernisierung von A-Waffen
• Verstärkung von Rüstungsausgaben und –bemühungen auch in anderen Staaten zur Entlastung der USA
• Ausbau von EU-Europa zur militärische Supermacht (u. a. durch forschungs- und industriepolitische Militarisierung, Eingreiftruppen, verbesserte Koordinierung und Abstimmung, weitere militärische Einsätze (Mali).
Braun stellt das internationale Netzwerk „No to war – no to NATO“ vor, das den Widerstand gegen die Aufrüstung- und Kriegspolitik organisiert . Mehr als 60 Aktive aus elf Ländern haben bei ihrem Treffen diese Aktionen beschlossen:
• einen internationaler Gegengipfel
• eine große internationale Demonstration
• Aktionen des zivilen Ungehorsams

Otmar Steinbicker: Trumps erste Tage im Amt - Die Zeichen stehen auf Krieg, in „FriedensForum Zeitschrift der Friedensbewegung“, Nr. 2/2017, S. 2
Steinbicker hält sich nicht mit der Analyse Trumpschen Psyche auf, sondern zitiert die israelische Zeitung Haaretz, die meint, dass Trump einen Krieg brauche. Steinbicker beschreibt die Rolle von Trumps Sicherheitsberaters Steve Bannon, der von einem Krieg mit China ausgeht und Iran in konfrontativer Weise beschuldigt, das Atomabkommen gebrochen zu haben.

Marion Küpker: Atomwaffen. USA-Rundreise zu Atomwaffen im Vorwahlkampf, in „FriedensForum Zeitschrift der Friedensbewegung“, Nr. 2/2017, S. 16 f.
Marion Küpker bereiste Anfang Oktober bis in den November 2016 Orte in den USA, die für die Produktion des neuen Atombombentyps wichtig sind, der in Büchel die jetzigen Sprengköpfe ersetzen soll. Sie traf mit Gruppen zusammen, die dort gewaltfreien Wiederstand gegen Atomindustrie leisten. MK beschreibt das US-Wahlsystem und wie es in rassistischer Weise Farbigen und Ureinwohnern erschwert wird sich zu Registrieren, was die Voraussetzung dafür ist, überhaupt wählen zu können.

Florian Rötzer: Trumps Politik: Militär; Sicherheit und Mauerbau, Telepolis 17.03.2017

Rötzer zeigt für welche militärischen Zwecke mehr Geld ausgegeben werden soll. So sollen die Militärausgaben um 52 Milliarden auf 574 Milliarden US-Dollar aufgestockt werden. Dazu kommen noch 74 Milliarden für Auslandseinsätze. Mehr Soldaten also, ein größeres Waffenarsenal, inklusive der Modernisierung der Atomwaffen. Patrick Shanahan vom Boeing-Konzern soll stellvertretender Verteidigungsminister werden. Trump überlegte, eine Boeing F/A-18 Super Hornet dem superteuren F-35 Joint Strike Fighter vorzuziehen.

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