Vom Silvesterlauf zum Neujahrsempfang

Zustimmung zum Staffellauf gegen Rüstungsexporte

Der Neujahrsempfang der Stadt Mannheim im Rosengarten ist immer beliebt und auch dieses Jahr kamen wieder mehrere Tausend Besucher. Diese Gelegenheit nutzen Dutzende von Vereinen und Initiativen aus Sport, Kultur, Bildung, Soziales oder Internationale Beziehungen um sich darzustellen und zu zeigen, wie sie das Leben in Stadt und Region bereichern. Da durften DFG-VK und Friedensplenum nicht fehlen, weil sie attraktive Angebote machen, wie man der Sicherheits- und Rüstungspolitik der Bundesregierung und der Nato etwas entgegensetzen kann. Dabei gibt es auch immer wieder Neues, wie in diesem Jahr die Aktion FRIEDEN GEHT! Staffellauf gegen Rüstungsexporte.

Kombination aus Sport und politischer Meinungsbekundung weckt Interesse

Es erwies sich als nützlich, dass DFG-VK und Friedensplenum Interesse weckende Plakate und Handzettel erstellt haben, um die Informationen des Flyers zu konkretisieren. So kamen viele Leute an den Stand und informierten sich wie denn ein derart ungewöhnlicher Staffellauf über 1100 Kilometer von Oberndorf bis Berlin abläuft und wie Mannheim darin einbezogen ist. Die Karten mit den Tabellen der Teiletappen auf dem Handzettel erwiesen sich dabei als sehr nützlich und sorgten für das gewünschte Aha-Erlebnis.

Ein passionierte Langstreckenläufer, der inzwischen auch mit seinen erwachsenen Söhnen joggt, äußerte sich ganz begeistert, dass er beim Staffellauf seine Einstellung gegen Waffenexporte ausdrücken kann. Der Staffellauf stieß auch bei denen auf Zustimmung, denen Sport nicht so wichtig ist. Und auch sie trugen sich in den extra vorbereiteten Listen mit Unterstützungsmöglichkeiten ein.

Mit Sandwichplakaten zu den Sportvereinen

Die umgehängten Staffellaufplakate erwiesen sich wie bereits beim Silvesterlauf in Heddesheim auch im Rosengarten als effizientes Mittel um Aufmerksamkeit zu wecken. Die Flyer wurden nämlich nicht nur am Stand verteilt, sondern auch  in dem Gängen und Foyers und an anderen Ständen. Gezielt wurden dabei auch Sportvereine angesprochen, um ihnen diese ungewöhnliche Form von Sport und politischem Bekenntnis bekannt zu machen. Einige von ihnen waren bereit, den Flyer auszulegen und sich mit unserer Liste an sehr konkreten Unterstützungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Interessiert zeigten sich dabei etwa der Deutsche Alpenverein und der SV Waldhof Mannheim, der in seinem Gesundheitszentrum Flyer auslegen will. Sehr motivierend wirkte auch ein Angestellte Schule, die sich am Stand mit Material für ihre Waldorfschule eindeckte.

Bei seinem Rundgang durch die Standvielfalt begrüßt uns der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz und ließ sich über den Staffellauf informieren. Er ist schon seit vielen Jahren einer der Schirmherren des Pacemakers Radmarathons für atomare Abrüstung, sodass wir sein Interesse zum Anlass nehmen werden, um ihn für das Rüstungsexportverbot zu gewinnen.

Einmischen: Abrüsten statt aufrüsten

Im Zeitalter (zu?) vieler Online-Petitionen wirkt das Unterschriftensammeln mithilfe von Listen überholt. Die sich dabei ergebenden Gespräch, sind aber oft erhellend oder motivierend Körperlich wahrnehmbare Unterschriftenlisten besitzen mehr Überzeugungskraft und werden von uns immer wieder eingeetzt. Nachdem sich vor wenigen Tagen ein CSU-Politiker dafür ausgesprochen hat, die Rüstungsausgaben zu erhöhen, war es mehr als folgerichtig, Unterschriften für den Aufruf "Abrüsten statt aufrüsten" zu sammeln. Damit soll der von der Nato verfolgten Aufrüstung in Form der Ausgabensteigerung in Sinne des Zwei-Prozentzieles entgegen gewirkt werden. Auf www.abruesten.jetzt erfährt man mehr über diese Initiative und kann auch online unterschreiben .

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Infostand ein schöner Erfolg war und große Beachtung fand und uns motiviert weiterzumachen.

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