
Das war unsere klare Forderung an die Politik, die wir am 13. Dezember 2025 mit einer Mahnwache am viel frequentierten Mannheimer Plankenkopf in die Öffentlichkeit brachten. Sie war auch ein Akt der Solidarität mit den Menschen, die das Grundrecht und Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen und sich dem Krieg widersetzen. In vielen Ländern wie beispielsweise in Russland, Ukraine, Türkei oder Israel werden sie deswegen ausgegrenzt, bestraft, eingesperrt. Stellvertretend für viele andere haben wir Kriegsdienstverweigerer aus unterschiedlichen Ländern mittels Plakaten präsentiert. So konnten Interessierte erfahren, was sie motiviert hat, sich gegen Militär und Töten zu entscheiden.
Nein zur Wehrpflicht

Wir haben uns am bundesweiten SchülerInnenstreik gegen Wehrpflicht und alle Zwangsdienste beteiligt. Logisch, dass wir diese Forderung wieder aufgegriffen und auf unsere Webseite verweigert.info hingewiesen haben. Dort erfährt man, was zu tun ist, wenn man den Kriegsdienst verweigern will. Dafür muss deutlich machen, dass man Artikel 4 Absatz 3 Grundgesetz in Anspruch nehmen möchte. „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“ Am Infotisch lagen Sticker und Anstecker aus sowie kleine Zettel mit Artikel 4, 3, GG und selbst gebackene Plätzchen.
Nachhaltiger Frieden für die Ukraine
Viele Männer haben Russland und die Ukraine verlassen, weil sie diesen blutigen Krieg nicht unterstützen wollen. Für sie und andere KDV und Deserteure fordern wir ein dauerhaftes Bleibe-Recht in Deutschland und anderen EU-Ländern.

Ein sieben Meter breites Banner machte deutlich, dass wir uns für einen nachhaltigen Frieden in der Ukraine einsetzen, den es durch Deeskalation, Waffenstillstand und Verhandlungen zu erreichen gilt.
Wir haben darauf hingewiesen, dass nur Abrüstung wirkliche Sicherheit bewirken kann. Und haben uns für Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit ausgesprochen.









